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Berliner AK 07 – SV Babelsberg 03 3:1 (1:1)

Samstag, 24.08.2013, 13:30 Uhr, Poststadion, Berlin, Regionalliga Nordost (4. Spieltag, 4. Liga, Männer)

Zuschauer_innen: 1826 (offiziell)

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Wie so oft, wenn der Publikumsandrang groß ist, war der BAK auch heute leicht überfordert. Bei Anpfiff war zwar im Heimbereich offenbar schon das Bier alle, wie jemand beklagte, aber dafür waren noch lange nicht alle Zuschauer_innen im Stadion. Das Spiel war dafür äu0erst sehenswert und für die Regionalliga auf gutem Niveau. Ds war ja aber auch nicht anders zu erwarten, denn immerhin empfing hier der Geheimfavorit die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison zu einem echten Spitzenspiel. Babelsberg war zu Beginn leicht überlegen und ging folglich auch in Führung. Der Ausgleich für den BAK folgte jedoch auf dem Fuße und war Resultat eines Torwartfehlers. Offenbar sah Torhüter Gladrow das anders, denn er stürmte wutentbrannt aus dem Tor und in den jubelnden Haufen BAK-Spieler. Laut Schiedsrichter hat er dort irgendwem eine gelangt und dafür dann auch zurecht Rot gesehen. Allerdings wurde in der Folge auch er zu Boden geschubst. Dass diese Tat vollkommen ungeahndet blieb, sorgte selbst im Heimbereich für große Verwunderung. Nachdem die Gäste nun also dezimiert waren, hatten die Berliner leichtes Spiel und erhöhten mehr oder minder mühelos auf 3:1. Ohne den Platzverweis wäre es sicher ein deutlich spannenderes Spiel gewesen, aber sei es drum. Die Gästefans auf der Sonnenseite des Schmuckkästchens zwischen Wald und Knast schienen dennoch bester Laune zu sein, warfen mit Schuhen, klettern auf den Zäunen herum und purzelten teilweise von ihnen herunter. Sehr schön und auch erwähnenswert auch ihr „Refugees Welcome“-Spruchband. Schöne Grüße nach Hellersdorf!

F#062

Song zum Spiel: Die Kassierer – „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“

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BFC Viktoria 89 – Berliner Athletik Klub 07 3:0 (1:0)

Mittwoch, 06.03.2013, 19 Uhr, Friedrich-Ebert-Stadion (Nebenplatz), Berlin, Berlinpokal (Achtelfinale, Männer)

Zuschauer_innen: 500 (ausverkauft, offiziell)

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Mangels Flutlicht im Stadion musste der Pokalknaller zwischen der derzeitigen Nummer Drei und der derzeitigen Nummer Vier des Berliner Fußballs leider auf einem Kunstrasenplatz nebenan ausgetragen werden. Eigentlich ein unwürdiger Rahmen für ein solches Spiel, doch der beste Kaffee, den ich jemals beim Fußball getrunken habe, entschädigte wenigstens halbwegs dafür. Das Spiel war gut und beide Teams spielten ansehnlichen Fußball. BAK hatte aber irgendwie Scheiße am Schuh und vergab Chance um Chance. Somit ist der Sieg der Gastgeber durchaus verdient und von einem Klassenunterschied zwischen dem Regionalligisten und dem Oberligisten, der um den Aufstieg spielt, war auch nicht zu sehen. Ohnehin dürfte es spannend werden, ob Viktoria nach der geplanten Fusion mit dem Lichterfelder FC wirklich wie geplant die Nummer Drei der Stadt werden kann. Sportlich ist das Potential vorhanden und der Kaffee ist allemal aufstiegsreif. Sogar rund sieben Ultras haben sie bei der Viktoria. Die allerdings sind noch maulfauler als die Zero Ultras bei TeBe – aber das ist ja jetzt auch nicht unbedingt etwas Schlechtes. Das der Akku meiner Kamera leer war und ich daher nur ein crappy Handyfoto habe ist hingegen sehr ärgerlich…

F#035

Song zum Spiel: Sabaton – »Primo Victoria«

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Berliner AK 07 – TSV 1860 München 0:3 (0:1)

Dienstag, 30.10.2012, 19 Uhr, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Berlin, DFB-Pokal (2. Runde, Männer)

Zuschauer_innen: 2403 (offiziell)

Nach dem senstationellen 4:0 gegen Hoffenheim kam nun also das zweite Team in Blau nach Berlin und wieder spielte der BAK frech auf und hatte gute Chancen. Ein Klassenunterschied war über weite Strecken nicht wirklich auszumachen. Am Ende waren die Löwen jedoch nicht nur das bessere, sondern auch das cleverere Team. Sie ließen den BAK kommen und überrannten dann nach erzwungenem Ballverlust ein ums andere Mal die Berliner Abwehr. Dennoch dürften die Gastgeber, wenn sie dieses Niveau beibehalten in der Regionalliga ein ordentliches Wörtchen mitzureden haben. Auf den Rängen wurde das ganze auf Seiten der Gäste mit gutem Dauersupport und ein wenig Pyro nach dem 1:0 begleitet, während beim BAK ein Sammelsurium von Fans aller nennenswerten Vereine der Region plus Eventanhang zugegen war. Den Großteil des gelegentlichen Supports besorgten jedoch Jugendliche, deren Liedgut offenbar eher der Fanmeile als aktuellen Fankurven entlehnt war. Schade eigentlich, denn der Name des Vereins aus dem Wedding lässt sich mit seinen vielfältigen Abkürzungen und Variationen doch sehr gut in so ziemlich jede Melodie einpassen, die es so gibt…

F#022

Song zum Spiel: Gier & P-Zak – »Run BAK«

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