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VfB/Einheit zu Pankow – SV Stern Britz 0:2 (0:0)

Samstag, 14.09.2013, 14.15 Uhr, Paul-Zobel-Sportplatz, Berlin, Bezirksliga Staffel 2 (5. Spieltag, 8. Liga, Männer)

Zuschauer_innen: 200

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Wenn ein Club im näheren Umkreis zum 120. Vereinsjubiläum lädt und auch gleich noch ein Fußballspiel dazu bietet, spricht einiges dafür mal vorbei zu schauen – vor allem wenn das Wetter schön ist und das Fahrrad bereitsteht. Auf dem nach einem von den Nazis ermordeten Antifaschisten Paul-Zobel-Sportplatz war ziemlich was los mit Federweißer und Flammkuchen, Tombola und T-Shirt-Resterampe. In der Halbzeitpause wurde eine der Kurven nach der DDR-Kaberettlegende Edgar Külow benannt, weil dieser bis zu seinem Tod im vergangenen Jahr glühender Anhänger des Vereins gewesen war. Schöne Sache, auch wenn in der kurve normalerweise mehr oder weniger niemand steht. Die Gäste aus Britz wollten auch nicht recht mitspielen bei dem Gefeier und erwiesen sich mit ihrem verdienten Auswärtssieg als Partycrasher. Für Bezirksliga hatten aber eigentlich beide Seiten ein gutes Niveau. Hin und wieder gab es von rund einem Dutzend Anhänger_innen der Gastgeber sogar ein bisschen Support mit „Einheit“-“Pankow“-Wechselgesängen. Edgar Külow hätte es sicher gefreut.

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Song zum Spiel: The Donnas – „Who invited you“

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Hertha BSC III – SFC Friedrichshain 5:0 (0:0)

Sonntag, 26.08.1012, 10 Uhr, Sportplatz Lüderitzstraße, Berlin, Bezirksliga Staffel 2 (3. Spieltag, 8. Liga, Männer)

Zuschauer_innen: 40

Sonntagvormittag ist nicht unbedingt die schönste Fußballzeit und leider war der Kaffee von der Bäckerei um die Ecke vom Sportplatz auch nicht wirklich gut. Außerdem ist es ohnehin äußerst fragwürdig, ob eine Straße und ein Sportplatz im Jahre 2012 noch nach einem Mann benannt sein müssen, auf den die deutsche Kolonialherrschaft in Süd-West-Afrika zurückgeht, die im Völkermord an den Herero und Nama gipfelte. Ein derart hübscher Ground mit Naturrasen hätte wirklich einen schöneren Namen verdient… Das Publikum, das vor allem aus Alt-Herthaner_innen besteht, bekommt in der ersten Hälfte auch nicht viel geboten. Da bleibt viel Zeit für Klönschnack und Anekdoten. In der zweiten Hälfte drehen die »Amateure Zwee« dann gewaltig auf und schießen ihre durch eine gelb-rote Karte schon frühzeitig dezimierten Gegner förmlich in Grund und Boden. Vor allem der Flugkopfballlupfer zum 1:0 war echt sehenswert.

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Song zum Spiel: Hurts – »Wonderful Life«

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